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Lebenslauf PDF Drucken E-Mail

Alain Voirpywurde 1955 in eine Musikerfamilie geboren. Während er am Lycée Lakanal in Sceaux sein Abitur machte, mit Schwerpunkt Philosophie, studierte er Klavier bei Emeline Kaplan (Schülerin von Alfred Cortot) und Lélia Gousseau. Seine erste Kompositionsunterricht erhielt er von seinem Grossvater Emile Quéraud und setzen diesen bei Henri Challan fort.

Alain Voirpy schloss sein Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris mit mehreren ersten Preisen ab, so in Harmonielehre (Henri Challan), Kontrapunkt (Jean-Claude Henry), Fuge (Marcel Bitsch), Analyse (Jacques Casterède), Orchsterleitung (Pierre Stoll), Klavierbegleitung (Henriette Puig-Roget und Jean Koerner) sowie in Komposition (Olivier Messiaen, Michel Philippot und Serge Nigg). Er verfeinert seine Fähigkeiten nach dem Studium in der Zusammenarbeit mit Franco Ferrara (Orchesterleitung) und Dalton Baldwin (französische Liedbegleitung).1981 gewann er den Kompositionspreis der Prince Pierre von Monaco für sein Werk « Réminiscences ».

Seine Karriere orientiert sich fortan in drei Richtungen : Pädagogik, Orchesterleitung und Komposition. Alain Voirpy wird zum Chorleiter und später zum Dirigenten des Opernorchesters von Lille berufen, Nach Schliessung des Orchesters wendet er sich seiner pädagogischen Berufung zu und leitet nacheinander die Conservatorien von Soissons, Amiens und bestreitet bis heute den Direktorenposten des Conservatoires von Limoges.

Ermutigt von seinen Kompsitionslehrern, nicht weniger bekannte Grössen wie André Boucourechliev und Henri Dutilleux, verfolgt er seinem Schaffensdrang ohne Unterlass und entwickelt Klangwelten die seinen musikalischen Begegnungen entspringen.

Als Opernliebhaber und Bewunderer grosser Stimmen ist sein Werk von einem Lyrismus ohne Konzessionen gekennzeichnet, verbunden mit der Tradition der Neuen Wiener Schule (besonders Alban Berg ) sowie der französischen Tradition, vertreten durch Olivier Messiaen. Auch wenn einige seiner Werke noch auf ihre Uraufführung warten, der grösste Teil seines kompositorischen Schaffens wird weltweit zu Gehör gebracht.